Zurück in die Zukunft 5 – Die Drohneninvasion

21. März 2015
AscTec_news_spaxels-clusters-of-light-drone-formation-flight-asctec-hummingbird-linz-ars-electronica-voestklangwolke-drone-invasion-drohneninvasion

Keine Drohneninvasion, sondern Kunst: Höhepunkt der voestalpine Klangwolke 2012 in Linz war eine choreografierte Flugschau von 50 mit LEDs ausgerüsteten AscTec Hummingbirds. Ars Electronica Futurelab und Ascending Technologies GmbH haben damit einen Weltrekord aufgestellt, denn niemals zuvor gelang es, einen größeren Schwarm im Freien zeitgleich zu fliegen.

Mit spektakulären Lichteffekten und Visualisierungen erzählte die voestalpine Klangwolke in diesem Jahr die Geschichte der Vernetzung unserer Welt, von der Entdeckung des elektrischen Stroms über die Telekommunikation bis zum weltweit vernetzenden Internet. Höhepunkt der Show war ein magisch leuchtender, per Computer gesteuerter Quadrocopterschwarm, der die virtuellen Netzwerke und Digital Communitys unserer Zeit symbolisierte und die damit verbundenen Chancen und Möglichkeiten eindrucksvoll vor Augen führte.

„Nachdem wir unsere Idee mit verschiedenen Experten diskutiert hatten, wurde uns klar, dass wir uns mit dem fliegenden Schwarm nichts geringeres als einen Weltrekordversuch vorgenommen hatten“, sagt Horst Hoertner, Senior Direktor des Ars Electronica Futurelab. „Zum Glück haben wir mit Ascending Technologies ein Unternehmen gefunden, das eine solche Aufgabe realisieren kann.“

Für die Weltpremiere kamen 50 Quadrocopter des Typs AscTec Hummingbird zum Einsatz. Dieses Fluggerät hat sich bereits in vielen Aufgabenbereichen bewährt. „Die AscTec Hummingbirds verfügen über eine hervorragende Fluglage- und Positionsregelung, was bei einer Performance mit vielen Tausend Besuchern mitten in der Stadt allein aus Sicherheitsgründen eine wichtige Vorbedingung war,“ sagte Daniel Gurdan, einer der vier Gründer von Ascending Technologies. „Darüber hinaus hat uns die Kreativität und der künstlerische Aspekt des Projekts sehr gereizt.“

Um dem Ars Electronica-Team eine computergesteuerte Choreografie zu ermöglichen, rüstete das Unternehmen die Minihubschrauber mit speziellen Funkempfängern und einer leicht geänderten Firmware aus. Ansonsten entsprachen die Quadrocopter mit einem Abfluggewicht von nur 500 Gramm dem Serienmodell.

Bild: Ars Electronica – LIVA, Andreas Röbl; Ars Electronica – rubra

Presse:


Bildmaterial:


Youtube-Video von den Vorbereitungen:



RSS
Facebook
Google+
http://www.asctec.de/zurueck-in-die-zukunft-5-drohneninvasion-drohnenschwarm">
Twitter
SHARE