WWF Earth Hour Event mit Lichtspektakel aus 30 LED-Drohnen – 3 Jahre danach

19. März 2016
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Zur Earth Hour 2013 sind 30 AscTec Hummingbirds über London geflogen. Im Auftrag von Paramount Pictures formierte sich um 21.30 Uhr ein Schwarm von AscTec Hummingbirds zu einem dreidimensionalen Star Trek-Logo. Damals schon Bahnbrechend. Rückblickend ein Meilenstein auf dem Weg zum Weltrekord mit Intel Drone 100.

Earth Hour 2013 / Star Trek – Into Darkness

Die Idee leuchtet ein. Das Earth Hour Event der World Wide Fund For Nature (WWF) findet jährlich statt und möchte auf den weltweiten Energieverbrauch aufmerksam machen. Weltweit sind Privatpersonen und Unternehmen eingeladen zu einem bestimmten Zeitpunkt örtlicher Zeitrechnung für einen Moment den Strom oder das Licht auszuschalten. Die Teilnehmer propagieren damit beispielhaft Sparsamkeit.

Um das Earth Hour Event zu unterstützen wollte nun Paramount Pictures zur Weltpremiere des neuen Star Trek Films London einladen, „Into Darkness“ zu folgen. Das Ergebnis: Zum Abschluss der Earth Hour gab es in etwa 40 Meter Höhe ein Lichtsignal – in Form des bei Fans bekannten Star Trek Logos, dem Sternenflottenabzeichen. Dieses drehte sich einmal um die eigene Achse, um den gen Themse für einen Moment still zu stehen. Ein gigantisches Erlebnis mit immenser Werbewirkung für Hollywood-Film wie Umweltschutz-Projekt.

Drohnen in Kollaboration – Schwarmintelligenz und automatisiertes Networking

„Das Ganze war eine Riesen-Herausforderung; genau deshalb aber auch so reizvoll.“ Horst Hörtner, Projektleiter, Ars Electronica.

Die AscTec Hummingbirds von Ascending Technologies sind kleine, leichte, aber dennoch sehr robuste, unbemannte Flugsysteme. Die Quadcopter verfügen über ein eigens entwickeltes, sehr präzises GPS-Modul. So ist es möglich vorprogrammierte Positionen genau anzusteuern, zu halten oder einem definierten Flugpfad zu folgen. Die größte Herausforderung in diesem Auftrag von Paramount Pictures bestand darin, das Manöver möglichst exakt und die Schwarmformation trotz des wechselhaften Frühlingswetters durchführen zu können.

Die in Deutschland entwickelten und produzierten unbemannten Flugsysteme sind unempfindlich gegenüber externen Störfaktoren, wie Handyfunk, WLAN-Netze. Man kennt sie zudem aus zahlreichen YouTube-Videos von hochrangigen technischen Universitäten (bspw. MIT, UPenn, TUM, ETHZ etc.), die damit forschen und experimentieren.

Ars Electronica übernahm die Entwicklung einer Steuerungssoftware, mit der das Fliegen im Schwarm ermöglicht wurde. Über die Flight Control Software erhalten die Drohnen ihre Steuerbefehle und Flugkoordinaten. Zusätzlich musste durch Ascending Technologies die Kommunikation der Flugsysteme untereinander und zur Bodenstation neu konzipiert und für einen reibungslosen Ablauf der Performance optimiert werden.

„Als das Futurelab zum ersten Mal bei uns angeklopft hat, hab ich mir noch gedacht, dass die völlig verrückt sind. Schnell hat sich aber herausgestellt, dass die sehr genau wissen, was sie wollen und diese Show hier in London führt eindrucksvoll vor Augen, was wir gemeinsam in nicht einmal einem Jahr alles geschafft haben!“ Erinnert sich Daniel Gurdan, Mitgründer und Geschäftsführender Gesellschafter, Ascending Technologies.

Drone 100 – Guinness Weltrekord

Seit Jahren begeistert Ars Electronica Futurelab mit LED-Drohnen und vertraut dazu auf unbemannte Luftfahrzeuge von Ascending Technologies. Mit Hilfe von AscTec Hummingbirds, die mit LEDs ausgestattet Formationen fliegen, und eigens entwickelter Steuerungs-Software hat das Österreichische Unternehmen bereits viele beeindruckende Drohnen-Licht-Shows produziert und werbeträchtig eingesetzt. Durch die Unterstützung von Intel konnte nun dieses einzigartige Zeichen für die schier unendlichen Einsatzmöglichkeiten von Drohnentechnologie gesetzt.

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