Einzigartige Luftaufnahmen – die Welt aus Drohnenperspektive

13. Februar 2015
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Ja, Luftbildfotografie kann einzigartig sein! J.M. Waffenschmidt trotzt der inflationären Luftbildbewegung und zeichnet aus der Luft Bilder und Filme, die so atemberaubend wie schön sind. Ascending Technologies (AT) hat den Profi-Fotografen und Filmemacher gefragt, wie das möglich ist.

AT: Herr Waffenschmidt, Sie sind einer von abertausend Luftbildfotografen, so kommt es einem vor. Was die Luftbildfotografie betrifft, könnte man von einer Inflation sprechen? Eine regelrechte Luftbildermasse überschwemmt uns im Internet und jeder ist auf einmal Luftbildfotograf oder Luftfilm-Profi. Was halten Sie dagegen?

J.M. Waffenschmidt: Kunst muss das aushalten. Leider schimpft sich tatsächlich jeder, der mit einer Kameradrohne in die Luft geht Fotograf. Doch am Ende genügt es nicht, einfach mal hoch zu fliegen und drauf zu drücken. Die Wenigsten beherrschen das kleine 1×1 der Bildsprache. Gut, ein Fachmann erkennt das. Trotzdem machen solche „Amateure“ die Branche, weil unseren Ruf, kaputt. Die Nutzung einer Fotodrohne zu privaten Zwecken in der Freizeit ist frei. Kommerziell ist nach meinem Verständnis aber jede Veröffentlichung im Internet auf einer kommerziellen, nicht-privaten Website. Ohne Flugausbildung, ohne Kenntnis und Erfüllung von professionellen Aufstiegsauflagen, ohne hohes Invest, kann natürlich jeder mit Spielzeugdrohnenkameras Bilder aus der Luft schießen. Das macht die Sache für einen kommerziellen Anbieter wie mich nicht leichter. Am Ende leistet man eben Überzeugungsarbeit, in eigener Sache, durch Qualität, die ins Auge sticht.

Der Islandtrailer 1 & 2 von J.M. Waffenschmidt mit einzigartigen Luftaufnahmen und „Robert Redford“ beziehungsweise seiner deutschen Synchronstimme, Christian Schult:

AT: Auf besondere Weise verbindet man als Luftbildfotograf Kunst und Technologie, Handwerk und Hightech. Wie sind Sie von Handwerk zu Hightech gekommen?

J.M. Waffenschmidt: In Bezug auf die Fotografie bin ich Autodidakt und tatsächlich noch keine zehn Jahre dabei. Als ich 2012 auf der Photokina den Stand der Firma Ascending Technologies entdeckte, war ich für diese – damals wirklich noch junge – Technologie Feuer und Flamme. Seither bin ich dabei und überzeugt von dieser Profi-Fotodrohne. Kameras können leicht gewechselt werden so kann ich schnell zwischen RAW- und Full-HD wählen. Der AscTec Falcon 8 lässt sich gut an einer geeigneten Stelle positionieren. Einmalig ist die Kugelpanorama-Funktion mit der ich volle 360°-Panoramen – sogenannte Little Planets – per Klick erzeugen kann!

Ich bin Fotograf, kein Pilot. Ich will mich auf die Fotografie konzentrieren und nicht auf die Stabilisierung der Fotodrohne. Ich möchte bei Bedarf die Kameraeinstellungen dem Setting anpassen, ohne zu landen. Mit hochauflösender Markenkamera, kompakt, leicht und leicht zu fliegen – das Konzept hat sich für mich bis heute bewährt. Ich brauche also Hightech, eben Sicherheit in der Luft, für mein anspruchsvolles Handwerk.

AT: Welche Erfahrungen haben Sie seitdem gemacht?

J.M. Waffenschmidt: Damit das Ergebnis passt müssen Tageszeit, Position und Motiv mit Bedacht gewählt werden. Und die Drohne muss halten, was der Hersteller verspricht. Denn am Ende zählt für jeden Schnappschuss dieser eine Moment – auch aus der Luft. Die Vogelperspektive ist nicht alles. Luftbilder oder Luftaufnahmen sind heute keine Seltenheit. Kulisse und Tageslicht müssen verschmelzen zu dynamischer Harmonie. Das fesselt dann den Betrachter. Und er kann innehalten und staunen. Aus dem Leben gegriffene Bilder, in seltenen Situationen und außergewöhnlichen Perspektiven werden von mir wahrgenommen und gefilmt. Dabei setze ich die ganze Bandbreite der cineastischen Möglichkeiten ein – von einer Slow-Motion-Sequenz bis hin zu einer Kamerafahrt, von Bodenaufnahmen bis zu Luftaufnahmen mit meinem AscTec Falcon 8.

AT: Sie waren 6 Monate in Island. Wo werden Sie Ihre Arbeit präsentieren? Wird es eine Ausstellung dazu geben?

J.M. Waffenschmidt: Eine einzigartige Naturdokumentation mit Bild- und Filmmaterial von mir, wird es bald im Fernsehen geben. Natürlich gibt es dann auch Ausstellungen und Vorträge. Dank meines fliegenden Auges habe ich aus Island eine Fülle an hochwertigem Material mitgebracht. Authentisch und zugleich künstlerisch. Atemberaubend, außergewöhnlich oder wie auf meiner neuen Homepage beschrieben: einzigArtig – neuArtig.

AT: Was sind Ihre professionellen Ziele für 2015. Welche Projekte stehen bevor? Wo geht es als Nächstes hin?

J.M. Waffenschmidt: Im März geht es gleich noch mal nach Island. Mit fehlen noch Winterbilder der Landschaft, um das Projekt abzuschließen und Island in seiner Pracht gerecht zu werden.

AT: Ascending Technologies wünscht Ihnen viel Erfolg und Glück in Island. Vielen Dank.


Zu Luftbildfotografie: Das Luftbildwesen, die Luftbildfotografie, Luftfotografie oder Luftaufnahmen mit unbemannten Fluggeräten allgemein hat eine lange Tradition. Schon 1903 hatte Alfred Maul in Dresden eine Fotorakete konstruiert und erfolgreich Fotos aus der Luft geschossen. Sein erstes Patent meldete Alfred Maul im Juni 1903 an: „Raketenapparat zum Photographieren bestimmter Geländeabschnitte.“ (Details siehe: Luft- und Raumfahrt – 1/1996). Über einen Zeitzünder mit Zündschnur wurde die Kamera ausgelöst und die Rakete mit Hilfe eines Fallschirms gelandet.

Heute ist es selbstverständlich, dass in verschiedenen Bereichen, wie der industriellen Inspektion, der Geologie und Vermessung, der Land- und Forstwirtschaft oder zur Umweltüberwachung Hightechdrohnen hochauflösende Luftaufnahmen erstellen. Natürlich braucht es heute keinen Fallschirm mehr. Beim AscTec Falcon 8 mit AscTec Trinity Technologie hält das adaptive Steuerungssystem den patentierten Oktokopter solange in der Luft wie es physikalisch möglich ist. Statt Zeitzünder und Zündschnur kann der Luftbildfotograf einfach über die Mobile Bodenstation Blendenzeit und Belichtung einstellen, auslösen, Videos starten und stoppen oder sicher landen.


Zu J.M. Waffenschmidt: Jürgen Maria Waffenschmidt wurde 1959 in Köln geboren. Seit 2009 lebt und arbeitet Waffenschmidt im Allgäu auf einer Alpe am Hochgrat im Landschaftsschutzgebiet. Als Fotograf und Filmer ist er weltweit unter anderem mit dem AscTec Falcon 8 unterwegs.


Bitte bedenken Sie, Ascending Technologies ist Entwickler und Hersteller von unbemannten Flugsystemen zur professionellen Nutzung, kein Dienstleister. Für weitere Informationen, Bild- und Filmnutzungslizenzen oder Presseanfragen wenden Sie sich bitte direkt bei J.M. Waffenschmidt:

+ 49 8386 980597 /// info@allgaeubilder.info /// Neuartig.eu



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